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Die Frauen haben heute in
Frankreich die besseren Chancen als die Männer, das Schulsystem
mit einem allgemeinbildenden Abschluss zu verlassen. Aber die
Segmentierung des Arbeitsmarktes in gesellschaftlich hoch bewertete
männliche und gesellschaftlich gering bewertete weibliche
Beschäftigungen spiegelt sich im Bildungssystem in einer
starken Segregation von Knaben und Mädchen zwischen unterschiedlichen
Ausbildungsgängen und -kursen (literarische und auf den
Tertiärsektor ausgerichtete für Mädchen, wissenschaftlich
und technisch orientierte für Knaben). Die vermehrte Beschulung
von Mädchen führte zu einer vertikalen Trennung der
Mädchen in zwei Gruppen: Die eine verfügt mindestens
über einen Abschluss auf dem Niveau eines Baccalauréats,
die andere über eine geringere schulische Qualifikation.
Diese Differenzen in der Berufsbildung und die unterschiedliche
Einbindung der Geschlechter verweisen auf die gesellschaftlichen
Geschlechterbeziehungen, die der Logik von Trennung und Dominanz
folgen. |
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