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Thema
Lernen im Dialog |
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Pamela Davenport, Christine
Howe, Andrew Nobl
Interaktion von Gleichaltrigen im
Mathematikunterricht: Erklärungen und die Koordination
von Wissen
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Die
Leistungen von Kindern in Mathematik werden gefördert,
wenn sie die Probleme zusammen bearbeiten und dabei den Kollegen
erklären, wie man Probleme lösen kann. Empirische
Untersuchungen unterstützen dies generell. Sie zeigen aber
auch auf, dass Gefahren darin liegen, das Problemlösen
selbst von einem eher strategischen Verständnis davon zu
unterscheiden, wie man Probleme lösen sollte. Grundlagenforschung
zeigt einen Weg zur Umgehung dieser Gefahr auf: Im Anschluss
an die gemeinsame Problemlösung sollten Lehrprinzipien
aufgestellt werden, die nach und nach in der Tutor-Lernender-Dyade
zum Tragen kommen sollten.
Der Bericht untersucht
diese Idee in einer Studie mit 135 neun- bis zehnjährigen
Kindern. Ungefähr die Hälfte der Stichprobe nahm
an sechs Unterrichtszyklen im vorgeschlagenen Format statt,
während die andere Hälfte der Kinder individuell
mit den gleichen Problemen wie die Experimentalgruppe arbeitete.
Die Veränderung zwischen einem Vortest und einem Test
vier Wochen nach den Durchläufen zeigen, dass die experimentelle
Intervention stärker integrierte Leistungen zur Folge
hatte, wobei die Problemlösung und das Strategieverständnis
besser koordiniert waren. Ausserdem waren die Leistungen der
Kinder in der Experimentalgruppe generell höher.
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