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Der Beitrag analysiert
die Bildungspolitik des Kantons Wallis, die den Wandel eines
Teils der öffentlichen Schulen zwischen 1950 und 1970
begleitet. Der Einbruch der Moderne und die Demokratisierung
des Bildungssystems hatten ausgeprägte Folgen, insbesondere
weil der Kanton bis dahin seine industrielle Entwicklung stark
gehemmt und an seiner überkommenen politischen und sozialen
Tradition festgehalten hatte. Dies änderte sich in den
1960er-Jahren. Das Bildungssystem wurde demokratisiert, die
Mittelschulen öffneten sich für breite Bevölkerungsschichten
und die Berufe des tertiären Beschäftigungssektors
zogen die jungen Leute an. Der Lehrerberuf verlor an Attraktivität.
Neue Ausbildungs-modelle wurden eingeführt, welche auch
den Niedergang des Lehrerseminars als traditioneller Form
der Lehrerinnen- und Lehrerbildung einleiteten. |
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