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Ungeachtet der Absichten
der für PISA verantwortlichen Instanzen sollte man die
Frage nach der Gültigkeit eines solchen Unterfangens –
und den damit verbundenen Interessen – aus didaktischer
Sicht stellen. Wir überlassen es anderen, die positiven
Aspekte dieses Programms zu verteidigen, und beschränken
uns darauf, seine Grenzen für eine didaktische Nutzung,
beziehungsweise seine möglichen negativen Folgen für
die gegenwärtigen Veränderungsbestrebungen im Leseunterricht
aufzuzeigen. Wir stellen abschliessend die Frage, welche sekundären
Auswirkungen eine solche Untersuchung haben kann, und ob die
Sache der Mühe überhaupt wert ist. Unsere Analysen,
Überlegungen und Thesen stützen sich auf unsere Erfahrungen
im Bereich der Didaktik Französisch als Muttersprache,
in Zusammenarbeit mit Lehrern des Cycle d’orientation
in Genf (Sekundarstufe I), sowie auf unsere Beteiligung an zwei
internationalen Studien (IEA, International Association for
the Evaluation of Educational Achievement, Reading Literacy,
1991; TIMSS, Third International Mathematics and Sciences Study,
1995). |
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