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In diesem Aufsatz wird anhand
einer Fallstudie das Policy-Making der schweizerischen Berufsbildungspolitik
analysiert. Als Fallstudie dient die Überführung der
Gesundheitsberufe in die Bundeskompetenz im Zusammenhang mit
dem neuen Berufsbildungsgesetz. In einer diskurstheoretischen
Perspektive zeigt sich, dass es beim Fallbeispiel zwar um die
konkrete Verschiebung vom einen in den anderen Kompetenz-Bereich
und darüberhinaus um die Durchsetzung eines bestimmten
Berufsbildungs-Modells geht. Zugleich aber dreht sich das Policy-Making
darum, die Berufsbildung als spezifische, sozial ausgehandelte
Wirklichkeit zu bestätigen, sie abzugrenzen und ihre Identität
zu behaupten. |
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