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Thema
Bildungsstandards,
Systemevaluation und Qualitätsentwicklung |
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Urs
Moser
Lerngelegenheiten
und Grundbildung: Sekundär-analyse der Schweizer PISA-Daten
und Implikationen für die Überprüfung von Bildungsstandards
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Der internationale Schulleistungsvergleich
PISA wurde anhand der alltagsbezogenen Grundbildung in Lesen,
Mathematik und Naturwissenschaften durchgeführt, die auf
den Nutzen im täglichen Leben ausgerichtet ist. Inwieweit
diese alltagsbezogene Grundbildung zu den Lerngelegenheiten
im Unterricht gehört, wurde nicht berücksichtig. In
einer Sekundäranalyse wurde deshalb überprüft,
welche der PISA-Testaufgaben von Expertinnen und Experten sowie
von Lehrpersonen als curricular valide bezeichnet wurden und
wie sich das Ergebnis der Schweiz verändert, wenn die Parameter
ausschliesslich anhand curricular valider Testaufgaben geschätzt
werden. Die Ergebnisse sind für das geplante Bildungsmonitoring
insofern von Bedeutung, als sie zeigen, dass die Einführung
von Bildungsstandards – durch die Bildungsziele in Form
von Kompetenzanforderungen konkretisiert werden und dabei festgelegt
wird, welche Kompetenzen Kinder oder Jugendliche bis zu einer
bestimmten Jahrgangsstufe mindestens erworben haben sollen (EDK,
2004, S.10; Klieme et al., 2003, S. 9) – kaum ohne Anpassung
von Lehrplänen und Lehrmitteln erfolgreich sein wird. |
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