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Der traditionelle Kunst-
und Musikunterricht wird heute immer häufiger ergänzt
durch eine neue Art von Kulturvermittlung, einer Strömung,
die meist von ausserhalb der Schulen kommt. Museen, Opernhäuser
und Konzertorganisationen wenden sich mit altersgerechten pädagogischen
Programmen an die Jugendlichen, derweil sie generell eine kritische
Haltung gegenüber der Rezeption der Schulen des «Kulturgegenstandes»
und deren Rolle in der kindlichen Entwicklung zeigen. Ein Überblick
über die Fachliteratur ermöglicht es, aktuelle Studien
und Praktiken einzuordnen im Hinblick auf:
• eine «Didaktik der Rezeption von künstlerischen
Werken» mit Bezug auf die wichtigsten Konzepte des Kunstunterrichtes
• die Art und Weise, wie die Humanwissenschaften sich
die künstlerischen Werke und und die künstlerische
Tätigkeit als Forschungsobjekte angeeignet haben,
• die schnelle Entwicklung in den Erziehungswissenschaften
von neuen Konzeptionen der Position von kulturellen Artefakten
und deren praktischer Umsetzung in Lern- und Entwicklungsprozessen
• neue fachspezifische Didaktiken, die die institutionelle
Erneuerung der Lehrerausbildung begleiten
Den Abschluss des Textes bildet das Aufzeigen verschiedener
Diskussionsrichtungen, die die didaktische Sicht der Frage der
«Fachmännischen Schätzung von Kulturgut»
als Forschungs- und Ausbildungsziel hervorgerufen hat. |
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