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In dem Beitrag werden zunächst
Konzepte für einen positiven, d. h. konstruktiven Umgang
mit Fehlern in Lern- und Lehrprozessen vorgestellt und gegenüber
fehlervermeidenden Konzepten abgegrenzt. Danach wird auf die
Unterscheidung zwischen «guten» und «schlechten
Fehlern» eingegangen. Dabei wird deutlich, dass das, was
als Fehler bezeichnet wird, sehr heterogen sein kann. Beispiele
für Fehler aus dem Alltag von Grundschulunterricht belegen
diese Einschätzung. Aus erwägungsdidaktischer Sicht
ist es deshalb in zweifacher Hinsicht sinnvoll, eine «Fehleraufsuchdidaktik»
zu entwickeln. Diese sollte darin unterstützen, «echte
Fehler» zu identifizieren und «reflexive Fehlerkompetenzen»
zu entwickeln. Ausserdem sollte eine «Fehleraufsuchdidaktik»
für einen konstruktiven Umgang mit Fehlern die «Erwägungs-Geltungsbedingung»
nutzen. |
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