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Der Beitrag widmet sich
in drei Teilen einzelnen Aspekten der Kritik von Walter Herzog,
versteht sich allerdings weniger als Auseinandersetzung mit
dieser Kritik, als vielmehr als eine Ergänzung. Im ersten
Teil wird Lásló Mérös (2004/1996) «Logik
der Unvernunft» bemüht, um erklären zu helfen,
warum Reformprojekte auch dann fortgeführt und zu Ende
gebracht werden, wenn sie schon zu Beginn an kritisch zu befragen
gewesen wären/waren. Im zweiten Teil wird die Souveränität
der Steuerbarkeit des Schulsystems mit Rekurs auf gestandenes,
aber möglicherweise ignoriertes sozialwissenschaftliches
Wissen hinterfragt. Schliesslich werden im dritten Teil Gründe
angegeben, warum mit den schulischen Reformen der Vereinheitlichung
von Lehre und Leistungsstandmessung nicht auch unwidersprochen
beansprucht werden kann, dass damit der schulischen Qualitätssicherung
gedient würde. |
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