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In der deutschen bildungshistorischen
Forschung sind diktaturvergleichende Studien selten, der vorliegende
Beitrag versucht für die Schule im NS-Staat und in der
DDR eine solche Analyse. Orientiert an Vergleichsgesichtspunkten
zur Organisation und Struktur der Schule einerseits, an der
Wirkungsfrage andererseits wird dabei gezeigt, welche Übereinstimmungen
im machtpolitischen Zugriff, u.a auf das Curriculum oder missliebige
Lehrer, bestehen und welche Differenzen, u.a. im Blick auf
Inklusions- und Exklusionsprozesse oder auf die Konsequenzen
der jeweiligen Ideologien, d.h. von «Rasse» vs. «Klasse» entstehen.
Gemeinsam ist für beide deutsche Diktaturen eine Differenz
von Intention und Wirkung des Zugriffs auf das Bildungssystem;
diese Differenz wird mit Annahmen über die Eigenlogik
der Schule zu erklären versucht |
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