Dieser Beitrag untersucht
die Effekte eines Gewaltpräventionsprogramms,
das in
einer Sonderschule für Jugendliche mit schweren Verhaltensauffälligkeiten
umgesetzt
wurde. Die Evaluation wurde nach drei Jahren der Programmumsetzung
durchgeführt und weist auf eine Reduktion des Gewaltverhaltens
und eine Verbesserung
der Selbstregulation im Verhalten der Schülerinnen und
Schüler hin.
Im Beitrag werden zudem die Qualität der Lehrer-Schüler-Beziehung,
die Bedeutung
der Zusammenarbeit zwischen den Teilnehmenden selber sowie
die
Kompetenz des Schulteams in der Programmumsetzung diskutiert.
Schliesslich
werden auch interessante Erkenntnisse bezüglich der Hilfsbereitschaft
der Kinder
in einem Schulklima mit sehr hohem Aggressionsniveau präsentiert. |